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20.10.2026 · Rechtsvorschriften

Circular Economy Act: Stand der Arbeiten am EU-Gesetz über die Kreislaufwirtschaft

Die Europäische Kommission bereitet einen Gesetzgebungsvorschlag vor, der einen Binnenmarkt für Sekundärrohstoffe in der EU schaffen soll. Laut Kommission soll der Rechtsakt vor Ende 2026 angenommen werden. Verfahrensschemata, Zeitplan und Umfang – auf der Seite Positionen.

Die Europäische Kommission bereitet den Circular Economy Act vor – einen Gesetzgebungsvorschlag auf Grundlage von Art. 114 AEUV, der einen Binnenmarkt für Sekundärrohstoffe und Abfälle schaffen sowie Angebot und Nachfrage nach hochwertigen Rezyklaten in der EU erhöhen soll. Im Arbeitsprogramm 2026 kündigte die Kommission den Vorschlag für das 3. Quartal 2026 an; in einer Meldung vom 31. August 2026 gab sie an, dass der Rechtsakt vor Ende 2026 angenommen werden soll.

  • Öffentliche Konsultation und Aufforderung zur Stellungnahme: 1. August – 6. November 2025 (Portal „Ihre Meinung zählt“, Initiative 14812).
  • Sondierungsstellungnahme des EWSA NAT/986 auf Ersuchen der Kommission – angenommen am 17. Juni 2026.
  • Laut EPRS soll der Vorschlag Änderungen der Abfallrahmenrichtlinie und der Deponierichtlinie, eine Änderung der WEEE-Richtlinie sowie zusätzliche Maßnahmen umfassen.
  • Für Nichteisenmetalle sind u. a. die Kriterien für das Ende der Abfalleigenschaft, die Rückgewinnung kritischer Rohstoffe aus Elektro- und Elektronik-Altgeräten und der Handel mit Sekundärrohstoffen relevant.

Vollständige Übersicht – Gesetzgebungsweg mit aktueller Phase, Zeitplan, Ziele und Säulen des Rechtsakts sowie amtliche Quellen: Positionen – Circular Economy Act: Stand der Arbeiten

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